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...und schon geht's los!!!

04. Januar 2020 - die erste Extratour

Das fängt ja gut an! Bevor die regulären Touren starten, zog es uns schon mal raus und in den Pfälzerwald bei Bad Dürkheim.

Gestartet sind wir an der Alten Schmelz im Isenachtal und gleich auf den Anstieg hinauf zum Forsthaus Kehr dich an nichts. Von dort auf dem Höhenweg hinüber zur grandiosen Hardenburg, die im Januar jedoch geschlossen ist. 

Wir überquerten die B 27 und folgten dem nächsten großen Anstieg hinauf zum zurzeit ebenfalls geschlossenen Bismarckturm und zum gemütlichen Forsthaus Lindemannsruhe, wo wir schon mehr als die Hälfte der Tour hinter uns und damit eine ordentliche Pause verdient hatten. 

Gut gestärkt ging es auf dem dortigen Höhenweg zur Roten Hohl und weiter bis zur Frankenthaler Hütte am Rahnfels, wo wir uns bei einer letzten kleinen Rast noch selbst gebackene Plätzchen und warmen Tee schmecken ließen. 

Danach erfolgte der Abstieg zurück zur Alten Schmelz, wo wir uns noch mit einem Tässchen Kaffee für die Heimfahrt stärkten.

Gestartet sind wir um 09:15 Uhr, am Ziel waren wir um 15:45 Uhr. Laut GPS-Aufzeichnung betrug unsere Tour 24 km und die reine Laufzeit lag bei 4,5 Stunden, was bei einer ordentlichen Mittagsrast, mehreren kleinen Trink- u. Fotopausen sowie der Rast am Rahnfels insgesamt passt. Wir waren also mal wieder ziemlich flott unterwegs, vermutlich dem kalten Wind geschuldet.

Insgesamt begannen wir die Wanderung unter blauem Himmel, der sich nach und nach zuzog, jedoch blieb es trocken und außer dem eisig-kalten Wind gab es keine  Beschwerden über das Wetter. 

 

Vor den erlassenen Kontakt- und Abstandsregeln hatte ich glücklicherweise noch Gelegenheit mit einer anderen Gruppe eine Wanderung zu unternehmen - unterwegs am 15.03.2020 mit #VitaminW.

Gestartet wurde am Hochzeitsturm und der russischen Kapelle auf der Mathildenhöhe, dann ging es durch den Herrengarten zur Rosenhöhe und weiter zum Botanischen Garten, wo alles darauf wartete, endlich mit dem Wachsen und Blühen loszulegen. Die recht große Wandergruppe folgte dem Sieben-Hügel-Steig vorbei an Lichtwiese und Vivarum durch den noch lichten Wald im Bogen um die Ostseite von DA in Richtung Eberstadt, erreichte den Bismarckturm, passierte einige Kunstwerke am Weg und genoss am Ludwigsturm den weiten Blick über die Rheinebene bis zum Taunus mit der Skyline von Frankfurt. Weiter ging es durch die Streuobstwiesen mit Blick zum Frankenstein und Melibokus im Süden und hinunter nach Eberstadt, dem Ziel der Tour nach rund 15 km. Kleines zusätzliches Highlight am Ende dieses sonnigen Tages war dann der erste Eisbecher der Saison - einfach köstlich!

 

Die nächste Extratour am 28.03.2020 - ein wunderbarer Frühlingstag! 

Nicht ungewohnt für mich, da ich quasi vor der eigenen Haustür im Odenwald oft alleine unterwegs bin.  Dieses Mal jedoch eine ganz neue Erfahrung, denn es ging weder um Kilometer noch um Höhenmeter :-)

...die Gemächlichkeit genießen ...einfach kreuz und quer über unmarkierte Wege ...hin und her ...auf und ab ...die Waldwege zwischen Weschnitztal und Tromm ...Sonnenschein ...Vogelgezwitscher ...Raum für Gedanken ...Luft zum Atmen ...vier verträumte Stunden

 

Kein Aprilscherz - meine Extratour am 01.04.2020... 

Von Fürth ging es einmal mehr rauf zum Trommhäusel am Waldrand und rechts ab auf halber Höhe vorbei an Fahrenbach und Rimbach und wieder hinunter bis zum Wanderparkplatz An der Tränke. Nun hielt ich mich links, folgte einem schmalen Sträßchen bergauf und erreichte die Fuhrhöfe. Ab hier gings stetig aufwärts, bis ich kurz vor Erreichen der Tromm links abbog, um deutlich unterhalb der Straße auf der Tromm und dem Lärm der Motorsägen auf dem sonnigen Weg weiterzugehen.

Da nun schon mehr als die Hälfte des Weges hinter mir lag, suchte ich mir ein sonniges Plätzchen zum Rasten.
Auf einem Felsbrocken etwas oberhalb des Weges machte ich es mir in der Sonne gemütlich und genoss in der Stille mein Picknick.
Weiter ging es danach, vorbei am Lindenstein, einer Felsgruppe gut 30 Meter über mir, nun wieder etwas bergauf und in Richtung Brandschneiderskreuz. Dieses Mal bog ich aber kurz davor links ab und wanderte ein Stück weit in großzügigen Serpentinen den Fahrenbacher Kopf hinunter, bis ich zum Einstieg in einen steilen Pfad gelangte, der mich bis fast ganz hinunter und zum Trommhäusel zurückbrachte. Der Rest des Weges führte wieder durch Zivilisation und bald war ich wieder zu Hause.
Das waren rund 16 km, die ich inklusive Fotopausen und Rast in knapp vier Stunden gegangen bin. Volle Sonne und viel kalter Wind um die Nase haben für rote Backen gesorgt und der knallblaue Himmel über allem war prächtig. Einziger Wermutstropfen im Odenwald ist, dass hier markierte und sogar zertifizierte Wege fast durchgängig geschottert sind, und selbst mit bestem Schuhwerk nach drei oder mehr Stunden unterwegs die Gelenke protestieren... Die schmalen Waldpfade mit weichem Boden finden sich hier nur äußerst selten.
Dennoch - es gibt nichts Besseres als den Aufenthalt im Wald!

 

Noch ne Extratour am 04.04.2020 ganz für mich alleine... 

Keine neue Runde, aber zu jeder Jahreszeit verlockend! Von Fürth über die Erzhöhe, um den Eselstein herum und auf den Klangweg oberhalb von Hammelbach in der Sonne, hinunter nach Altlechtern und vorbei an der Zaunkönig-Hütte und dem Trommhäusel wieder zurück nach Fürth. Rund 16 km in gut vier Stunden inkl. kleiner Rast im Sonnenschein gleich hinter dem Eselstein.

 

Ostern 2020 - aus der Not eine Tugend machen...

Nach wie vor keine Touren mit der Gruppe... Dann auch noch der stornierte Wanderurlaub im geliebten Dahner Felsenland... Bleibt der Odenwald vor der eigenen Haustür...

Am Karsamstag und Ostersonntag zog es mich hinaus in den frühsommerlichen Sonnenschein und ich wanderte mehr oder weniger ziellos, aber entspannt, kreuz und quer über Haupt- und Nebenwege zwischen Fürth und der Tromm, an den Hängen des Erzbergs , des Wagenbergs und des Fahrenbacher Kopfes... Aktuelles Highlight: leuchtend frisches Frühlingsgrün - wenn das kein Grund zur Freude ist!!! 

 

03. Mai 2020 - nochmal Odenwald

Spontan eine kleine Runde, eher ein Spaziergang, auf der Neunkirchener Höhe. Neunkirchen gehört zum Modautal und liegt über 400 Meter hoch mit weiten Blicken Richtung Taunus und Wetterau. Dort bin ich mit einer Freundin zur Mittagszeit einen der örtlichen Rundwege gegangen, der uns von Neunkirchen hinüber zum Kaiserturm, in einem Bogen mit Blick auf Lindenfels-Winterkasten und vorbei an der Lauterquelle, die aktuell leider nicht gesprudelt hat, zurück nach Neunkirchen führte.  Kein großes Event, jedoch tat es gut, mal wieder jemanden zu treffen, dem man nicht täglich im Büro oder im ÖPNV gegenübersitzt... Und gut, dass wir so früh los sind. Nach uns war der Parkplatz total überfüllt und wahre Heerscharen machten sich auf den Weg... in diesen Zeiten...

 

24. Mai 2020 - und noch einmal...

Leider sind mir an diesem langen Feiertagswochenende zwei Verabredungen zum Wandern geplatzt, sodass ich eben wieder einmal alleine losgezogen bin. 

Um den Frust zu verarbeiten ;-) bin ich von zu Hause zu einem Powerwalk los - 12 km in 2 Stunden mit fast 800 hm. 

Bekannte Wege, bei denen ich nicht auf Markierungen oder Abzweigungen achten muss, trotz Sonnenschein kalter Wind um die Nase, ohne Rucksack fast schwerelos und mit richtig Speed - das macht schon mal den Kopf frei!

 

Die ein oder andere Extratour wird hier kurzfristig folgen, solange man noch in den Wald darf... 

 

 

 

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