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 Seit 2007 - und kein Ende in Sicht!

 

Nachdem die Wintereinbrüche am 01. und 08. April unsere geplante Tour sabotiert haben, ging es zu Ostern endlich wieder raus, und zwar ins Felsenland! 

  

Am Karfreitag hat alles gepasst und wir starteten am Wanderparkplatz kurz vor Dimbach. Es ging auf dem Dimbacher Buntsandsteinweg gleich ordentlich aufwärts zum Dimberg hoch, entlang der Isselmannsteine und auf dem Rötzenberg bis zum Rötzenfels mit seinem exponierten Kreuz, wo wir erst mal die Blicke weit schweifen ließen. 

Wieder bergab bogen wir an der Schutzhütte Gossersweiler Stein scharf links ab und folgten dem blauen Kreuz bis zum Cramerhaus zur Mittagsrast. 

Danach ging es auf gleichem Weg ein kurzes Stück zurück, links ab und auf dem Rimbach-Steig zum Immersberg hinauf, weiter bis zum Plätzel am Dreiländereck, dort wieder auf den Dimbacher Buntsandsteinweg und links weiter, über das Hockköpfel und beim Abstieg vorbei am Keeshäwel hinunter nach Dimbach, durchs Dörfchen und zurück zum Wanderparkplatz. 

Knapp 14 km mit 540 hm für die wir uns reichlich Zeit gelassen haben - eine Tour zum Genießen! 

Es war wieder einmal ein wunderbarer Tag im Felsenland, den wir ganz entspannt bei milden Temperaturen genießen konnten. Auf dem weichen Boden schmaler Waldpfade ging es von Fels zu Fels, blühende Bäume am Wegrand, Frühlingsblüher am Fuß der Felsen, weite Blicke über den Wasgau... Wie schön doch unsere Heimat ist!

 

https://www.wanderarena.com/dimbacher-buntsandstein-hoehenweg.html  

  

Am Karsamstag startete ich in Hinterweidenthal am Infopavillon an der Wieslauter, geplant war nach einer schlaflosen Nacht - danke an den Vollmond... - nur eine kurze Runde nach dem Motto "Hauptsache draußen".

Mit grüngelb stieg ich gleich links den schmalen Pfad hoch, um zum Münchweiler Höhenweg (MHW) zu kommen, dem ich links ab zum Annaweiher im Waschtal hinunter folgte, um endlich auch mal die Nutrias in freier Wildbahn zu erleben. Tatsächlich kommen sie sofort an, wenn man am Ufer des glasklaren Weihers steht, und fressen einem aus der Hand.

An der Bahnlinie entlang zieht sich das landschaftlich reizvolle Tal, dem ich bis zum CVJM-Heim folgte und dann rechts haltend ohne Markierung weiterlief. Nach kurzer Zeit tauchte versteckt am Wegrand grüngelb wieder auf, bis ich nach rechts auf einen schmalen steilen Serpentinenpfad ohne Markierung wechselte, der nach einem heftigen Anstieg dann wieder auf den MHW traf. Ich folgte dem MHW bis zur kleinen Treppe, die den Anstieg zum Bauwalder Kopf markiert.

Der Bauwalderfels ist recht beeindruckend, bietet einen sehr schönen Rastplatz und geht über in ein kleines Felsenmeer, das sich bis ganz nach oben verteilt und von dem aus man zwischen den Bäumen hindurch weit über den Wasgau schauen kann. Ich überquerte ohne Markierung die Bergkuppe und kehrte in einer Schleife zurück auf den MHW, dem ich nun, vorbei am Wildsaufelsen und gemeinsam mit grüngelb, auf einem schönen Pfad bis zum Rotenstein folgte.

Dieses Mal hatte ich die Hütte und das Panorama ganz für mich alleine und genoss den sonnigen Ausblick gemeinsam mit einem gar nicht scheuen Pärchen Eidechsen.

Dann ging es wieder in Serpentinen steil den Berg hinunter - nicht ohne einen gebührenden Blick auf den grandiosen Felssockel des Rotensteins zu werfen, dessen Größe man von oben kaum erahnt.

Nach einem etwas breiteren Wegstück verlässt grüngelb links ab - an einer leicht zu übersehenden Abzweigung - endgültig den MHW und führt den restlichen Weg zurück zur Wieslauter über den schmalen Saumpfad vom Beginn der Tour wieder hinunter ins Tal.

Insgesamt war ich rund 13 km bei über 400 hm unterwegs. Das Wetter ganz April - die Sonne warm, der Wind kalt, immer wieder Wolken, aber trocken und ideal für eine Tour.

Den Münchweiler Höhenweg würde ich jedoch nicht uneingeschränkt empfehlen, denn er verläuft in weiten Abschnitten auf geschotterten Wegen, was für mich den Wandergenuss schmälert.

 

Am Ostersonntag bin ich die Lemberger Flößertour gewandert - zu Recht ein Premiumweg!

Für mich ist die Flößertour kurz gesagt ein Traumpfad im wahrsten Sinne, denn die Strecke verläuft überwiegend auf schmalen Wegen und an der Triftanlage entlang auf einem schattigen Wiesenweg, sodass die jeweils kurzen Abschnitte breiter Forstwege zum Wechseln zwischen den Pfadstücken kaum ins Gewicht fallen.

Unter blauen Himmel und durchgängig kaltem Wind bot sich auf dem Grafenfelsen, den man mittels einer steilen Leiter erklimmt, ein weiter Blick bis über Pirmasens hinaus und nach Fronkraisch hinüber.

Ein Stück weiter steht ein großes Herz am Wegrand, bevor man unvermittelt zum absoluten Highlight dieser Tour gelangt, und zwar zum Fleckstein. Der Weg führt von einer Hochfläche bergab, es geht um eine eher unauffällige Felsnase, dann kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus! Der Fleckstein ist ein langgezogenes Massiv mit Überhängen, von denen unzählige, in der Sonne glitzernde Rinnsale tropfen - ein wunderbarer Anblick im Sonnenschein, der sich mit der Handy-Kamera nur annähernd einfangen lässt! Das muss man live gesehen haben!

In tiefer Waldeinsamkeit gelangt man dann zur historischen Triftanlage, an der entlang es sich auf einem ebenen Weg von den Auf- und Abstiegen gut erholen lässt, bevor es auf dem historischen Schulpfad nach Langmühle und von dort zurück nach Lemberg geht.

Die Lemberger Flößertour ist eine absolute Genießertour und man sollte sich nicht davon abschrecken lassen, dass sie so abgelegen ist! Ganz sicher werde ich diese Tour nicht nur einmal wandern!

Die Tourdaten findet ihr hier: https://out.ac/ARxun

 

Drei Wandertage beim Schwarzen Fuchs im Annweiler Forsthaus – entspannt durch die netzfreie Zone *lol*

Deshalb ein etwas längerer Bericht und der Tipp: Einkehren und auch Übernachten im Schwarzen Fuchs! 

 

Mittwoch, 27.04.: Nach der Anreise zum Annweiler Forsthaus erstmal die Füße vertreten und die örtlichen Rundwege Nr. 3 zum Kirschfelsen und Nr. 4 über den Eiderberg abgelaufen – insgesamt 12 km/280 hm, die ich in rund drei Stunden gelaufen bin.

https://www.komoot.de/tour/751042754?ref=wtd und https://www.komoot.de/tour/751181815?ref=aso

 

Donnerstag, 28.04.: Um halb sechs in der Früh gings mit Stirnlampe durch den noch recht dunklen Wald, wo ich hinter jedem zweiten Stein dem Geruch nach ein Wildschwein vermutete. Also flott drauf los und ein bissel mit den Schuhen getrampelt – um etwaige Borstentiere und den eigenen Bammel zu verscheuchen *lol*. Beim Kirschfels angelangt bot sich mir schon ein unbeschreibliches Panorama, das sich jeden Augenblick veränderte. Von tiefem Orange über den dunkelblauen Gipfeln in helles Rosa zu leuchtendem Himmelblau... eine goldene Sonne schob sich erstaunlich schnell höher und höher und ein strahlend schöner Frühlingstag war erwacht... die Gipfel ringsum gewannen Farbe und deutlichere Konturen – einen solchen Moment sollte jeder einmal erlebt haben, denn er lässt sich nur schwer beschreiben!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem anschließenden Aufwärmen beim Frühstück folgte meine geplante Tour zum Luitpoldturm. Zunächst mit blau-gelb das Tal hinunter bis zur Triftanlage am Annweilerer Woog, von dort mit blau-weiß eine gute Stunde den steilen Pfad hinauf zum Hermersbergerhof. Vom Hermersbergerhof ging es weiter auf dem Pfälzerwaldpfad, vorbei am „Skywalk“, Luitpoldstein und Luitpoldturm bis zum Holländerklotz. Dieser Streckenabschnitt war jedoch wenig verlockend. Man hat – wohl um die Leute zu einem meiner Meinung nach hochtrabend Skywalk genannten, mit EU-Fördermitteln errichteten Aussichtspunkt zu lenken – die Wegezeichen an den Bäumen auf dem Waldweg parallel zur Straße übermalt und führt die Route mehrere hundert Meter auf der Straße lang. Am Holländerklotz ging es dann mit blau-rot wieder richtig zurück in den stillen Wald und weg von der bei Motorradfahrern frequentierten Straße. Es folgte eine lange Etappe bis kurz vor Hofstätten, wo ich dann mit der lokalen 1 zu den Sieben Buchen abbog und mit der lokalen 4 nochmal über den landschaftlich reizvollen Eiderberg und den schmalen Pfad hinunter zum Schwarzen Fuchs zurückkehrte. Insgesamt eine doch überwiegend schöne, aber auch etwas anstrengende Tour, nachdem ich die Woche zuvor ein paar Tage im Wortsinn auf der Nase lag (aber negativ!). Die Tour betrug 18 km/760 hm, unterwegs war ich rund sechs Stunden, habe mir Zeit gelassen.

https://www.komoot.de/tour/752005877?ref=aso

 

Freitag, 29.04.: Treffpunkt Falkenburghalle Wilgartswiesen – mit zwei Wanderfreundinnen auf der Wilgartswieser Burgentour und dem Biosphärenpfad unterwegs. Erstmal auf dem Kurt-Reinhard-Pfad schön steil rauf zur Deichenwand, wieder bergab und auf der Burgentour vorbei am Erikastollen und zur wenig spektakulären Wolfsgrube. Weiter mit dem blauen Kreuz stetig bergauf, bis wir auf den Pfälzerwaldpfad trafen. Diesem folgten wir steil bergab zum Biosphärenpfad und ins Schutzgebiet Falkenburg-Tiergarten. Das Gebiet Falkenburg-Tiergarten ist ein reizvolles Landschaftsschutzgebiet, dem der kurze knackige Anstieg zur Falkenburg folgt, deren Überreste auf einem grandiosen Felssockel thronen, der die eigentliche Attraktion ist, da die Aussicht von oben den Blick automatisch auf die stark befahrene B10 lenkt... Der Rückweg zurück zur Falkenburghalle gestaltete sich etwas kreativ, da einige Sperrungen vorlagen, die umgangen werden mussten. Diese Tour betrug 16 km/570 hm, gelaufen sind wir gut dreieinhalb Stunden, mit Pausen waren wir insgesamt fünfeinhalb Stunden bei durchwachsenem Wetter unterwegs.

https://www.komoot.de/tour/753020792?ref=aso

 

 

Samstag, 07.05.2022: spontane Solotour an der Bergstraße...

 Mit dem ÖPNV bequem nach Leutershausen, durch den historischen Ort hinauf zum Wanderparkplatz Kehrrang, mit dem gelben Doppelstrich weiter hinauf und an mehreren Schutzhütten vorbei, dann zwar mit dem richtigen Zeichen gelbes L, aber eine Abzweigung zu früh rechts ab, bis das blaue Zeichen des Burgensteigs kommt, mit diesem rechts weiter bis zum Schanzenköpfle, dort den Fehler bemerkt, auf dem Burgensteig gut 2 km retour und weiter, einen total zugewachsenen Pfad (Burgensteig!) steil bergab, über einen Bach, steil hinauf zur zwar kleinen, aber beeindruckenden Spatschlucht, hinunter zum Martinsbach, daran entlang nach Schriesheim und immer der Straße nach, nochmal viele Treppen rauf, vermeintlich als Zubringer zum Weg durch die Weinberge nach Leutershausen, einen Trampelpfad steil runter und - keine Lust mehr - in Schriesheim an die Haltestelle und ab nach Hause.

Fazit: Landschaft reizvoll, Schlucht interessant, Wege 95% Schotter ???? 
15 km/460 hm/3 Stunden reine Gehzeit 
 
 
Donnerstag, 12.05.2022: einfach mal wieder ne Runde vor der Haustür
Das Wetter nicht mehr so stürmisch wie am Vortag, aber warm und wolkig, Zeit hatte ich auch - also nix wie raus!
Zweimal ums Eck und hoch zum Scheppel, oberhalb von Kröckelbach hinauf zur Erzhöhe, wo ich schon lange nicht mehr hingelaufen bin. Tolle Überraschung dort oben: Wohl auf Grund von Hitze- u. Sturmschäden ist eine große Rodung entstanden, die einen herrlichen  Weitblick über das obere Weschnitztal, zum Turm der Heppenheimer Starkenburg, über die Rheinebene bis zum Donnersberg, hinüber zum Krehberg mit seiner Antenne, nach Lindenfels mit seiner Burg und bis nach Winterkasten bietet. 
Eine kleine Pause habe ich gemacht auf der Bank an der Luftmessstation des Hess. Landesamtes für Natur, Umwelt und Geologie, bevor es weiterging Richtung Eselstein. Oberhalb von Alt-Lechtern bin ich abgebogen zum Klangweg Richtung Hammelbach und dann wieder runter Richtung Steinbach. Allerdings bin ich unterwegs auf eine, an der weiter oben gelegenen Abzweigung nicht angezeigte, Wegesperrung gestoßen. Also folgte ich spontan einem Holzweg wieder bergauf und stapfte quer durch das hüfthohe Gras einer - zum Glück nach eingezäunten - sehr steilen Wiese zum Wanderweg Richtung Brandschneiderskreuz. Nach einem kurzen Stück gibt es dort eine kleine Querung auf den Weg, den ich eigentlich gehen wollte, sodass ich wieder in der richtigen Spur unterwegs war. Der Nase nach bergab und am Trommhäusel wieder aus dem Wald, noch ein Stück über einen Feldweg und schon war ich wieder zu Hause. So wurde aus der spontanen kleinen Runde doch noch eine Tour über fast 16 km mit 430 hm und einer reinen Gehzeit von 3 Stunden. Immerhin konnte ich eine Entdeckung machen und ein herrliches Panorama der Gegend, in der ich lebe, genießen. ...einfach schön!

 

14.05.2022: der St. Jost Pilgerweg

Der St. Jost-Weg im Odenwald führt vom Lichtenberger Schloss in Niedernhausen über die Höhen zwischen Fischbachtal und Modautal, zu den 12 Aposteln oberhalb von Nonrod mit einem unbeschreiblichen Panorama vom Taunus bis zur Wetterau und über den Odenwald, auf die Neunkircher Höhe (605 m) mit dem Kaiserturm und vorbei am Ringwall der Heuneburg wieder zurück nach Niedernhausen. Es ging durch herrlichen Wald und sonnenbeschienene Felder, leider nur selten auf Waldwegen oder Pfaden, sondern über den im Odenwald allgegenwärtigen Schotter. Vom Schotter mal abgesehen, war es ein herrlicher Wandertag mit perfektem Wetter und leckerer Einkehr im Bauernhof-Café am Dorfplatz in Neunkirchen zur Stärkung für die letzten Kilometer.

23 km/570 hm/4:44 h reine Gehzeit

https://www.komoot.de/tour/769265353?ref=aso 

 

20.05.2022: Hinauf zum Drachenfels - abenteuerliche Runde ums Lambertskreuz!

 Gestartet sind wir am Forsthaus Silbertal und gleich ging es bergauf, vorbei am Lambertskreuz und über Sieben Wege hoch zum Drachenfels. Wir haben unter blauem Himmel die Aussicht genossen, waren in der Drachenhöhle und sind zur Durchblickkammer hinuntergeklettert.

 Wieder bergab haben wir uns auf Grund unzähliger umgestürzter Bäume und einer nicht frühzeitig angezeigten Wegesperrung unter abenteuerlichen Bedingungen Richtung Lambertskreuz durchgeschlagen????, uns dort mit knusprig-fluffigen Dampfnudeln und Weinsauce belohnt ???? und eine ganze Weile gemütlich im Schatten der Bäume gesessen.

 Den Rückweg haben wir uns leicht gemacht und sind dem breiten Weg zum Rotsteig hinunter gefolgt, während sich der Himmel nach der Hitze immer mehr zuzog. Dann noch das kurze letzte Stück wieder hoch zum Silbertal, dies dann aber in leichtem Regen.

 Insgesamt wieder ein gelungener Wandertag bei sommerlichem Wetter, der sattgrüne Wald und die stellenweise heftig verwucherte Wildnis ???? - mit Ausnahme des Lambertskreuz - haben uns ganz alleine gehört und mit dem außerordentlichen Glück, dass das Unwetter erst losbrach, als wir schon zu Hause waren.

 Es waren 21 km/620 hm, auf Grund der Wärme haben wir uns Zeit gelassen und waren inklusive ausgiebiger Pausen 7:30 h draußen unterwegs.

 
09.06.2022: Rundweg 5 - ein absoluter Geheimtipp!
Eine kleine lokale Runde beim Annweiler Forsthaus. Zunächst rüber zum Kirschfelsen mit seinem unbezahlbaren Wald- und Bergepanorama. Dort das erste Mal nass geworden. Dann wieder Richtung Forsthaus und kurz davor rechts ab, dem Rundweg 5 folgend, die Serpentine hinunter zum Eiderbachtal. Diese schmale, zugewachsene Schlucht mit vielen kleinen und kleinsten Kaskaden, hölzernen Stegen und jeder Menge Felsen wirkt, vor allem im strömenden Regen und unter grauem Himmel, schon ein wenig unheimlich und verwunschen! Aber es ist ein wirklich verzauberter Ort und einen Besuch unbedingt wert. Lässt man den kurzen Abstecher zum Kirschfelsen weg, braucht man für diesen Rundweg 5 nicht mehr als eine gute Stunde - allerdings die Zeit für Fotos nicht eingerechnet ;-) 
 
Freitag, 10.06.2022: Auf den Eschkopf zum Ludwigsturm

Nach der kühlen kleinen Regentour vom Vortag, ging es heute unter blauem Himmel bei sommerlichen Temperaturen vom Annweiler Forsthaus mit blau-gelb Richtung Hofstätten. Allerdings gleich zu Beginn mit einiger Verwirrung, da offensichtlich eine geringfügige Änderung der Wegeführung und einige veraltete Markierungen uns fast im Kreis und hinab zum Eiderbachtal führten. Also wieder die Serpentine hoch und ein bissel hin und her, bis wir dann endlich auf dem richtigen Weg nach Hofstätten waren.

Im Örtchen folgten wir weiter blau-gelb, vorbei an mehreren bunt blühenden Flächen, in denen sich Schmetterlinge und allerlei andere Insekten tummelten. Es ging hinunter zum Häusel, vorbei am Ziegenhof und am landschaftlich sehr reizvollen Mosis-Bruch entlang eine Zeit lang stetig bergauf, immer in Hörweite der B 48, bis wir mit dem roten Kreuz nach links zum Ludwigsturm auf dem Eschkopf (608 m) abbogen. Dort gönnten wir uns nach fast vier Stunden Wanderung eine ausgiebige Pause inkl. herrlichem Rundumblick vom Turm.

Weiter ging es mit gelb-rot zurück zur B 48 und über die Kreuzung – auch hier mussten wir wieder ein bissel suchen, denn es findet sich kein Hinweis, wo es auf der anderen Seite weitergeht. Nach einer Weile führte die gelb-rote Markierung mit mehreren sich widersprechenden Pfeilen leider auch etwas in die Irre, sodass wir nicht bei der Gambsbuche, sondern bei der Radarstation landeten.

...und weg war die Markierung. Wir haben dann den geplanten Abstecher zum Schindhübelturm abgeschrieben und uns auf Forstwegen südlich bewegt, wo wir dann an der Hubertushütte wieder auf den rechten Weg, sprich zum blau-roten Zeichen gelangten. Diesem folgten wir wie ursprünglich auch geplant bis hinunter zum Häusel und von dort wie zu Beginn mit blau-gelb nach Hofstätten hinauf und zurück zum Annweiler Forsthaus. Interessanterweise gab es mit der blau-gelben Markierung aus Richtung Hofstätten kommend keinerlei irreführenden Zeichen, sondern es ging direkt zum Schwarzen Fuchs. 

Fazit: Wie auch vor mehr als zehn Jahren schon, hat sich die Gegend Richtung Johanniskreuz als streckenweise unzuverlässig markiert erwiesen. Auch bei den mehrmaligen Überquerungen der B 48 musste jedes Mal gesucht werden, wo der Pfad auf der anderen Seite denn weitergeht. Bei der nächsten Planung für diese Gegend werde ich auf jeden Fall eine Vortour machen und mir, gerade auch bei großen Touren, alles genau anschauen!

 Bei alledem waren wir dennoch sehr zufrieden mit unserem Wandertag in dieser doch abgeschiedenen Gegend und haben unsere Schlusseinkehr im Annweiler Forsthaus zum Schwarzen Fuchs sehr genossen, denn dort hat man uns quasi zur Belohnung noch kulinarisch verwöhnt!

Insgesamt waren wir für die knapp 26 km/800 hm inklusive Pausen rund neun Stunden unterwegs.  

 

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