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2007 bis 2017 - 10 Jahre Frauenwandern - und kein Ende in Sicht! 

 

Das geht ja schon wieder gut los... ;-)

Geplant war die Neujahrswanderung für den 06. Januar. Sturm und Regen haben das leider wieder einmal vereitelt - aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Und gleich noch einmal - erneut haben Sturm, Schnee und Regen dafür gesorgt, dass der Ersatztermin am 20.01. auch nicht geeignet war. Dazu die Wege voller Schlamm und Eis sowie allem, was vom Sturm heruntergeweht wurde...

 

 

Februar 2018: Rund um den Krehberg

Aller guten Dinge sind drei – beim dritten Versuch hat es endlich geklappt, sodass wir nun Anfang Februar die Neujahrswanderung zwar verspätet, aber dennoch erfolgreich absolvieren konnten. Das Wetter an den Tagen davor lässt sich kurz und knapp mit unzuverlässig beschreiben. Den Zustand der Wege hatte ich mir tags zuvor schon ein Stück weit angesehen mit dem Fazit: mit Achtsamkeit durchaus begehbar.

 

Gestartet sind wir in Schlierbach, einem Ortsteil von Lindenfels im Odenwald, auf gut 230 m Höhe, und zwar auf dem Nibelungensteig in westlicher Richtung. Es ging hier gleich von Anfang an steil aufwärts, sodass uns schnell warm wurde.

 

In Ortsnähe präsentierte sich der Nibelungensteig – ein mit dem Gütesiegel „Wanderbares Deutschland“ zertifizierter Fernwanderweg, der umfassend touristisch vermarktet wird! – zwar dem Wetter geschuldet aufgeweicht und schlammig, jedoch auch von Pferdehufen und Traktorspuren deutlich aufgewühlt und stellenweise nicht ohne weiteres passierbar. Wie sich das mit der Zertifizierung vereinbaren lässt, ist nicht nachvollziehbar, zumal es eine Reitwegmarkierung gibt, die eindeutig für Reiter eine Umführung der steilen Passage von Schlierbach herauf bzw. nach Schlierbach hinunter anzeigt.

 

Nichtsdestotrotz arbeiteten wir uns Meter für Meter hinauf und erreichten allmählich die Schneefallgrenze bei ungefähr 400 m Höhe, währenddessen sich erfreulicherweise auch die Sonne durch die Wolken drückte und uns auf dem Weg hinüber nach Glattbach und weiter hinauf zum Weiler Breitenwiesen die Gesichter wärmte. Leider führte der lokale Wanderweg hier fast ausschließlich über einen asphaltierten Wirtschaftsweg…  

 

Oberhalb von Breitenwiesen legten wir eine kleine Rast ein und konnten einen winterlichen Rundblick nach Nordosten zum Lautertal sowie nach Südosten zum Krehberg, mit fast 580 m unserem höchsten Punkt der Wanderung, auf uns wirken lassen.

 

Dorthin gelangten wir über Knoden und Schannenbach, stetig aufwärts wandernd, bis wir am Ortstrand von Schannenbach auf dem Krehberg ein richtiges Winterwunderland betraten. Knirschender Schnee unter den Sohlen, zentimeterhoch bedeckt alle Zweige und Stämme, zartblauer Himmel und gelegentliche Sonnenstrahlen über allem – so richtig zum Genießen!

 

An der Mathildenruhe gab es nochmals eine kurze Fotopause, dann ging es vorbei an der großen Sendeanlage im Bogen wieder hinunter in Richtung Seidenbach, bevor wir uns dann auf den schmalen Abstieg zurück nach Schlierbach wagten. Hier war noch einmal äußerste Achtsamkeit erforderlich, denn tiefer Matsch und Rinnsale bedeckten den steilen Weg sowie – leider gut versteckt und von oben her nicht einsehbar – eine Wegsperrung auf Grund von Holzarbeiten. Kurz entschlossen umgingen wir diese auf einer aktuell ungenutzten Viehweide, sodass wir nach ein paar hundert Metern den Weg wie geplant fortsetzen konnten. Unterhalb von 400 m gab es keine weiße Pracht mehr und die Sonne hatte sich leider hinter graue Wolken verzogen, sodass sich die Landschaft hier wieder in den schmutzigen Winterfarben zeigte…

 

Zum Schluss, wie üblich, noch die Einkehr, dieses Mal im empfehlenswerten Hofcafé Meister in Schlierbach – selbst gebackene leckere Kuchen und eine gemütliche Einrichtung .

 

Alles in allem eine zwar mit 13 km Länge keine große Tour, jedoch auf Grund der mit Schlamm bedeckten Wege und kräftigen  An- und Abstiege eine recht sportliche Wanderung, die durchaus Kondition erforderte. Das Stapfen durch den winterlichen Wald hoch droben auf dem Krehberg war aber eine schöne Belohnung dafür, die wir mit allen Sinnen auf uns wirken ließen.

 

Am Ende dann das angenehme Gefühl: Wie gut, dass wir draußen waren und diesen doch schönen Wintertag aktiv genießen konnten!

 

 …und die nächste Tour geht – endlich – wieder in die Pfalz!

 

 

Februar 2018: Hohe Loog und Kalmit im Schnee

 Endlich hat es nun zum normalen Wandertermin gepasst und wir sind in einen wolkenlosen Wintertag gestartet!

Treffpunkt war die Klausentalhütte bei Diedesfeld an der Weinstraße, von wo es zunächst hinüber ging zum Hambacher Schloss, das mittlerweile so ziemlich jeder kennt, weshalb ich hier auf die übliche, schon arg strapazierte Bezeichnung verzichte ;-)

Sodann begaben wir uns auf den  stetigen Anstieg bis hinauf zum Bildbaum und brachten mit der gebotenen Achtsamkeit auch die letzten eisglatten 500 Meter zur Hohen Loog hinter uns, die mit dem weiten Blick von der Aussichtsterrasse an sich schon eine Belohnung ist!

Zunächst ab der Klausentalhütte und am Hambacher Schloss vorbei noch durch kahlen trockenen Wald, führte unsere Route ab halber Höhe dann durch eine glitzernde weiße Winterwelt unter strahlender Sonne und eisig-scharfem Wind, gegen den wir uns aber gut eingepackt hatten.

Nach einer kurzen Einkehr ging es weiter und hinüber zur Kalmit, auch auf diesem Abschnitt immer wieder mit großer Vorsicht, denn allenthalben gab es vereiste Stellen, die sich wie zur Erholung mit offenem Waldboden abwechselten.

Auf dem letzten Stück vom Hahnenschritt hinauf zur Kalmit hatten wir durchaus Unterhaltung ;-) An diesem Tag fand eine Rallye über die Kalmithöhenstraße statt und es gab einige "Hüpfer" der beteiligten Fahrzeuge an einer Kuppe mit anschließender krachender und scheppernder "Landung".  Da dürfte der ein oder andere Stoßdämpfer oder Auspuff oder auch manche Frontschürze aufgegeben haben!

Oben angekommen legte wir erneut eine kleine Pause mit Aussicht und heißem Tee ein, bevor wir uns durch das Felsenmeer auf den Weg hinunter nach St. Martin und zurück zur Klausentalhütte machten. 

Zu guter Letzt dann dort die Schlusseinkehr - einen dicken Eintopf, einen Saumagen... Mehr brauchte es nicht, um die unterwegs durch den vor allem auf den schattigen Abseiten kräftig blasenden Winterwind eingefrorenen Lebensgeister wieder zu wecken ;-)

 

Dieses Mal waren es 21 km - anstrengend über mit Schnee und Eis bedeckte Pfade, anspruchsvoll, durch einen traumhaften Winterwald, unter schneidend kaltem Wind, im gleißenden Sonnenschein, mit herrlichen Weitblicken über die Rheinebene - dafür haben wir erstarrte Nasenspitzen und rote Backen gerne in Kauf genommen.

 

Die März-Wanderung fiel leider dem Wetter zum Opfer...

 

April 2018: Taubensuhl und Jungpfalzhütte

 Was war da los...? Meine Gruppe schwächelt...?

Dieses Mal bin ich alleine losmarschiert...

Von Gräfenhausen zunächst über den Berg hinüber nach Eußerthal, von dort gemächlich hinauf zur Siebeldinger Hütte und weiter aufwärts bis zum schönen Forsthaus Taubensuhl. Von dort ging es weiter in sanftem Auf und Ab einem bequemen Weg folgend vorbei am Almersberg und dem Kehrenkopf zur Jungpfalzhütte, wo ich mir ein sehr leckeres Stück Rhabarberkuchen schmecken ließ inklusive weitem Rundblick über den Wasgau. Dann noch flott den Serpentinenweg von der Holderquelle hinunter nach Gräfenhausen und schon lagen 23 sportliche Kilometer hinter mir.

Das Wetter war durchwachsen, sodass ich nicht so schwitzen musste wie eine Woche zuvor bei meiner Solotour auf dem Weinbiet, die Wege waren trocken und gut begehbar und der Wald leuchtete in frischem Grün - ein Wandertag nach meinem Geschmack!

 

Mai 2018: Zwei Etappen auf dem Pfälzer Weinsteig

 ...na also, geht doch ;-)

Dieses Mal ging es wieder in der Gruppe los, und zwar keine Runde, sondern eine lange Strecke, wozu wir mit dem ÖPNV zum Start nach Neustadt/Weinstraße fuhren.

Zunächst quer durch die Stadt, dann ein Stück hinauf durch die Weinberge und ab in den Wald folgten wir der weißen Traube auf rotem Grund. Unser Ziel war Wachenheim an der Weinstraße, von Neustadt aus in nördlicher Richtung gelegen.

Das Highlight war die Wolfsburg oberhalb von Neustadt, von wo es über einen felsigen Pfad immer weiter hinaufging und zum nächsten Aussichtspunkt, dem Bergstein, der von einer tollen Liegebank aus nochmals einen Blick auf Neustadt bietet. Der nächste Hingucker auf dem Weg zum Weinbiethaus war der Steinerne Hirsch, sodann folgte die erste größere Verschnaufpause am Weinbiethaus zum Auffüllen der Flüssigkeitsreserven an diesem schon sehr sommerlich warmen Tag. Nach diesem großen Anstieg ging es nun weit hinunter ins schöne Benjental und im schattigen Bachgrund entlang, bis wir wieder oberhalb der Weinstraße ankamen und uns nun am Osthang der Haardt hielten. Es ging durch Königsbach, unterhalb der Michaelskapelle vorbei und immer weiter bis nach Wachenheim, wo wir zum Schluss auf der Terrasse der Burgschänke auf der Wachtenburg unsere wohl verdiente Einkehr hielten.

Es war ein Tag mit viel Sonne und sommerlichen Temperaturen, aber wir haben jeden dieser 27 km genossen, denn wir hatten - mit Ausnahme des Wegstücks am Rand der Weinberge - durchweg angenehme Waldwege ohne Schotter unter den Füßen. So lässt sich auch eine lange Tour gut gehen ;-)

 

Juli 2018: Esthaler Brunnenwanderweg

Die Juni-Tour musste eine Woche später stattfinden, deshalb erst Anfang Juli, und zwar tief im Pfälzerwald in der Nähe von Lambrecht...

Es ging auf den Esthaler Brunnenwanderweg, passend zum anhaltenden Sommerwetter. Wie von einigen Wanderern vorab bereits angemerkt, zeigte sich die erste Schleife dieser Tour, die in Form einer krummen Acht verläuft,  nicht sonderlich attraktiv. Die zweite Hälfte führte über schöne Waldwege, teilweise hübsch mit Heidekraut bewachsen. Ohne großen sportlichen Anspruch ging die Wanderung von einem in Sandstein gefassten Brunnen zum nächsten und bot bei der sommerlichen Wärme angenehme Rastplätze im Schatten. Wir absolvierten - mit einem kleinen Abstecher zum Esthaler Aussichtspunkt - gemütliche 17 km mit einer Einkehr kurz vor Schluss in der schönen Wolfsschluchthütte und ein besonderes Highlight war dabei der Goldbrunnen. Dort tritt die Quelle in faszinierenden kleinen Verwirbelungen aus dem Sand und es macht richtig Spaß, das eine Weile zu beobachten. Insgesamt eine nette Empfehlung für einen Ausflug in den Sommerferien.

 

Kleiner Hinweis am Rande: Es sind sehr viele Zecken unterwegs, deshalb bitte entsprechend kleiden und darauf achten!

 

Juli 2018: Rund um den Weissen Stein

Die Hitze hält weiter an...

Deshalb gab es dieses Mal nur eine kurze frühe Runde um den Weissen Stein bei Dossenheim. Zunächst folgten wir bis zum Langen Kirschbaum dem gelben X, dann ging es hinunter Richtung Ziegelhausen und Peterstal und schon waren wir wieder auf dem Rückanstieg zum Wirsthaus, von wo wir uns nach einem kleinen Mittagsimbiss auch schon wieder auf den Heimweg machten.

...und wie schon am letzten Wochenende am Königssee - wir haben ausgerechnet die eine Stunde erwischt, in der es geregnet hat. Hat uns jedoch nicht weiter gestört oder aufgehalten!

 

August 2018: der Rimbach-Steig im Hauensteiner Land

So... Dieses Mal hatten wir auf dem Rimbach-Steig bei Darstein und Schwanheim im Wasgau einfach alles! Einen anspruchsvollen schönen Felsenwanderweg, Wind, Regen und Sonne, leckeren Saumagen in der Wasgau-Hütte und die bei jedem Wetter herrlichen Weitblicke über den Pfälzerwald. Die Anstiege waren sportlich, die Wege - mit einer kurzen Schotter-Ausnahme - führten über Wald- und Sandboden, die Markierungen waren gut. Allerdings kamen wir auf rund 21 km, obwohl wir stets dem Wanderzeichen folgten und laut Beschreibung die Tour rund 17 km haben sollte...

Aber das hat uns nicht weiter gestört - es war einfach eine schöne Tour und tat gut, mal wieder bei kühleren Temperaturen und auch teils im strömenden Regen zu laufen ;-)

 

Die Oktobertour ist leider ausgefallen, dafür hat es mit dem Wandermarathon von Johanniskreuz nach Fischbach geklappt!

 

November 2018: Rund um den Rotsteig

Treffpunkt war am Kurpfalzpark bei Wachenheim, von wo wir zunächst Richtung Alte Schanze und dann hinauf und hinüber zur Pottaschhütte wanderten. Weiter ging es über die Kreuzung "Sieben Wege" und zum Lambertskreuz, wo natürlich eine zünftige Einkehr stattfand - wie üblich mit Pfälzer Schlemmereien wie Saumagen und Leberknödeln! Gut gestärkt war die letzte Etappe unserer Tour ein Spaziergang ;-)

Wir erlebten eine entspannte Wanderung durch den herbstlichen Wald bei Nebel und Nieselregen, was uns jedoch nicht weiter gestört hat und auf seine Weise eine stille schöne Szenerie bot. ;-)

 

Dezember 2018: Rund ums Edenkobener Tal

Zum Abschluss meines Wanderjahres ging es heute mit meiner Tochter und einigen Wanderfreundinnen zum Wald-Weihnachtsmarkt am Hüttenbrunnen. Start war am Parkplatz in der Nähe vom Haus an den Fichten bei St. Martin. Durch das Auerochsengehege ging es zur             St. Martiner Hütte, hinunter zum Hüttenbrunnen, weiter zur Rietburg, die heute als Ausblick leider nur Nebel zu bieten hatte, von dort zum Ludwigsturm, über den Kohlplatz zum Benderplatz und hinauf zum Schänzel, hinüber zur Lolosruhe und von dort wieder hinunter zum Hüttenbrunnen.
Dort kehrten wir erst mal ein zum Aufwärmen nach den Stunden im kalten Wind und nach Saumagen und Schiefem Sack spazierten wir ganz entspannt zwischen einigen liebevoll hergerichteten Buden, gönnten uns noch einen Punsch und Waffeln und wanderten dann wieder über die St. Martiner Hütte zurück zu unserem Ausgangspunkt.
Rund 20 km, die uns mehrfach über 600 Meter in die Höhe führten, teils in schneidend kaltem Wind, durch den spätherbstlichen Wald - insgesamt wieder ein gelungener Wandertag und schöner Abschluss für dieses Jahr.

 

Die Planung für die 2019 läuft! Dazu gehört neben deutlich sportlichen Touren im Pfälzerwald unbedingt ein Klettersteig-Wochenende, voraussichtlich am Königssee! Lasst euch überraschen und freut euch schon mal auf alles, was dann kommt!

Der vorläufige Tourenplan 2019 ist auch schon online zu finden unter dem Reiter "2019"!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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