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2007 bis 2017 - 10 Jahre Frauenwandern

 

2017  besteht unsere Wandergruppe nun schon zehn Jahre!

Deshalb führte unser erstes Wanderwochenende noch etwas höher hinaus als üblich - wir fuhren Ende Mai nach Oberstdorf.

 


 

 

24.-28. Mai 2017 – Oberstdorf

Mit dem ICE rauschten wir, dieses Mal zu neunt unterwegs, zwischen Mannheim und Stuttgart mit knapp 250 km/h unserem Ziel im Süden der Republik entgegen, ab Ulm ging es dann eher gemächlich weiter mit der Regionalbahn bis zur Endstation in Oberstdorf, malerisch gelegen in den Allgäuer Alpen.

 Auf die Vorhersage war Verlass, bei der Anreise war das Wetter durchwachsen und in der ersten Nacht hat es noch ordentlich geschüttet, um uns am Morgen des ersten Wandertages mit einem strahlenden Sonnenaufgang über schneebedeckten Gipfeln zu begrüßen.

 

Unsere erste Tour führte uns quer durch Oberstdorf, vorbei an der Skiflug-Arena und zur Gaisalpe. Der Weg dorthin zog sich sanft ansteigend auf dem Wallraff-Weg durch schön gewachsenen Wald und frühlingsbunt blühende Bergwiesen.

Nach einer kurzen Rast auf der schon gut besuchten Gaisalpe machten wir uns auf den Anstieg zum unteren Gaisalpsee, der sich im Schatten des Rubihorns auf ca. 1500 Metern Höhe in einer Gebirgsmulde präsentiert und in einem schmalen Wasserfall abfließt.

Der steile Weg hier herauf führte zunächst durch Wald, dann über steinige, auch kurze seilversicherte Passagen und immer wieder durch teils knöcheltiefe Bachläufe, bot durchgängig weite Blicke auf die Gipfel im Schnee und oft schroffen Abhänge ringsum.

Es herrschte reger Betrieb bergauf und bergab und nach einer ordentlichen Pause unter Wolken mit Blick auf den See machten wir uns wieder an den Abstieg – mit jedem Meter hinunter wurde das Wetter freundlicher und die letzten zwei Stunden wanderten wir im Sonnenschein.

 

Unsere zweite Wanderung begann mit einer Auffahrt mit der Söllereckbahn, wo wir uns von der Bergstation auf den Weg zum Söllereck machten. Zunächst ging es auf breitem Weg bergauf und an einer Bergflanke entlang, die wieder weite Tal- und Gipfelblicke bot. Später stiegen wir in steilen Serpentinen immer weiter hinauf zum Kamm, der uns in gut 1700 Metern Höhe schon Gipfelfeeling bot.

Mit einer langen Pause genossen wir die Stille hier oben, jede hing ihren eigenen Gedanken nach, von keinem Alltagsgeräusch gestört…

Beim Abstieg haben wir dann einen scharfen Schlenker gemacht, der uns über den Sattelkopf und einen Bohlenweg durch ein geschütztes Moor zur Traditionsgaststätte Hochleite und hinunter zum Freibergsee mit der Heini-Klopfer-Schanze führte, die aktuell gerade wieder fit gemacht wird für internationale Skiflugveranstaltungen. Von hier war es dann nicht mehr weit bis Oberstdorf, das uns umgeben von frisch gemähten Wiesen  mit einem wunderbaren Aroma erwartete.

 Diese Tour bescherte uns einen weiteren erlebsnisreichen Tag bei schönstem Frühsommerwetter.

 

Unser dritter Tag brachte uns zu verschiedenen Zielen, für diesen Tag teilten wir die Gruppe auf.

Die Highlights waren einerseits die Kanzelwand und das Fellhorn, andererseits das Nebelhorn und das museale Gebirgsdorf Gerstruben.

Letztlich bot auch unser dritter Tag in dieser herrlichen Gegend traumhafte Weitblicke über Schneefelder, Gipfel und grüne Täler, Wege durch leuchtend bunte Wiesen und zum krönenden Abschluss einen köstlichen Kaiserschmarren!

 

Die Rückreise brachte uns noch einen Zwischenstopp in Ulm, den wir mit einem kleinen Rundgang durch die Innenstadt und einem frühen Mittagsimbiss verbrachten, bevor wir am Ende wieder im turbulenten Gewimmel des Mannheimer Hauptbahnhofs ankamen.

 

Zusammengefasst lässt sich berichten, dass wir – wie schon sehr oft! – bei allerbestem Wanderwetter eine traumhaft schöne Berglandschaft erwandern und erleben konnten. Untergebracht waren wir in einem gemütlichen, familiär geführten Ferienhotel, das uns mit einem Frühstück verwöhnte, das keine Wünsche offen ließ – inklusive der Fahrkarte für die Bergbahnen, was eine beträchtliche Vergünstigung darstellt. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt!

Wir konnten die klare Luft und die Stille in der Höhe genießen, ebenso das Wandern, denn wir waren gut unterwegs auf abwechslungsreichen Wegen, die gleichermaßen anspruchsvoll und erholsam waren.

Ein weiteres Mal bleibt als Schlussgedanke, dass man auch hierher unbedingt zurückkommen sollte…   

 

 


 

19.-22. Juli 2017 Nordschwarzwald

Ein Ausflug in den nördlichen Schwarzwald um Freudenstadt herum stand auf dem Plan, um zu erkunden, wie es sich dort wandert.

Leider hat das Wetter und einiges mehr nicht so recht mitgespielt, sodass sich nur eine "Schnupperrunde" auf dem Kniebis ergab. Hier führte die kleine Tour auf überwiegend festgestampften Schotterwegen und auch geteerten radlerfreundlichen Sträßchen durch den nicht sonderlich abwechslungsreichen Nadelwald und war auch sportlich wenig anspruchsvoll. Aber wie oben erwähnt, hat alles nicht so recht gepasst und wir waren froh, einfach draußen unterwegs gewesen zu sein. Gestartet sind wir im Regen, der sich erfreulicherweise nach einer Weile verzog und der Sonne Platz machte, sodass es vor dem abendlichen Unwetter doch ein paar Stunden Sommer zu erleben gab.

Auf dem Hin- und Rückweg gab es noch Abstecher nach Bad Wildbad - hier ein kurzer Gang im Kurpark, der sich ein bisschen vernachlässigt und in die Jahre gekommen präsentiert -, zum Mummelsee - eigentlich nur Touristennepp... - und zu den Gertelbach-Wasserfällen im Bühlertal - verträumt, lauschig, sehenswert! 

Fazit: Freudenstadt ist mit seinem attraktiven Marktplatz inklusive äußerst unterhaltsamer Wasserspiele einen Ausflug wert, auch kulinarisch kommt man nicht zu kurz hier und man kann einfach mal einen Tag verbummeln. Die direkte Waldumgebung ist nicht übermäßig verlockend, wir haben schon Gegenden mit abwechslungsreicherer Vegetation und Landschaft gesehen. Irgendwie mehr eine Gegend für Ausflüge mit dem Auto, außer man möchte einfach nur Kilometer im Wald machen...

Leider haben wir ein paar Tage mit jedem Wetter erwischt - drückende Schwüle, heftige Unwetter, schönsten Sonnenschein. Aber das kann uns überall passieren... Dennoch war es eine Abwechslung zur alltäglichen Eile und Hektik - eine kleine Pause, um die Zeit bis zum richtigen Urlaub zu überbrücken.

 

 


 

 

 

29.09.-01.10.2017 - wieder einmal der Wasgau

Da sich der Pfälzerwald nach zehn Jahren und auch zukünftig als jederzeit ergiebiges Revier erweist, trafen wir uns erneut in Dahn, wo wir schon fast zu Hause sind im schönen Hotel Pfalzblick.

Auf dem Plan standen für den Samstag die Altschlossfelsen bei Eppenbrunn und am Sonntag eine flexible Tour bei Nothweiler, wo wir auch schon mehrfach unterwegs gewesen sind.

 

Die Altschlossfelsen, wunderbar abgelegen im Grenzgebiet, sind das größte Sandsteinriff im Pfälzerwald und mächtig beeindruckend, wenn man als kleiner Mensch davor steht! Wir wanderten bequem zunächst auf dem Helmut-Kohl-Gedächtnisweg bis zum Fuß dieser Felsbastion. Dann nahmen wir uns reichlich Zeit, den Anblick dieser urzeitlichen Formation auf uns wirken zu lassen und sie zu umrunden.

Weiter ging es dann, dem Grenzverlauf folgend, bis zur Schutzhütte Zollstock und von dort wieder hinunter zum Spießweiher, von wo wir gestartet waren.

Wir erlebten anspruchsvolle Waldpfade, weiche Teppiche von Kastanienschalen - Keschde - mild-herbstliche Temperaturen mit ab und zu Sonnenschein und bereits viele Farben im Wald, die auf einen "Indianersommer" hoffen lassen. 

Da wir relativ zeitig unsere Runde beendet hatten, konnten wir sogar noch die Annehmlichkeiten im Pfalzblick ausgiebig würdigen und ließen es uns mit Wanderung und Verwöhnprogramm an diesem Tag insgesamt so richtig gut gehen ;-)

 

Die zweite Tour führte uns wieder einmal - und wie immer sehr gerne! - in Richtung der Burgen an der Grenze zum Elsaß. Wir starteten dieses Mal nicht in Schönau, sondern in Nothweiler und stiegen von dort hinauf zum Löwenstein, zur Hohenbourg und natürlich zur Wegelnburg. Dann noch den anspruchsvollen Sentier des Roches hinunter zum Petit Fleck, wo wir erst einen Felskletterer beobachteten und dann im Sonnenschein eine Rast einlegten.

Vor einem Jahr haben wir diese Burgen im Nebel und Regen besucht und ich konnte meinen Wanderfreundinnen nur erzählen, welch tolle Aussichten sich von dort oben bieten. Nun wurde dies überprüft und es hat sich alles bestätigt, was ich zuvor beschrieben habe ;-)

 

Auch dieses "kleine Wanderwochenende" war wieder sehr gelungen. Wir  erlebten beeindruckende Felsen und große Burgen und auch das Wetter hat uns erneut mit milden Temperaturen und Sonnschein verwöhnt. So kann es weitergehen!

 

...und die Planung für das nächste Jahr läuft schon!

Lasst Euch überraschen, wohin unsere Wege führen werden ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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