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...nix wie raus!!!

 

2.1.21 - erste Tour in diesem Jahr 

Obwohl dieser zweite Tag des neuen Jahres außer eine stabilen trüben Wetterlage nichts zu bieten hatte, zog es mich dennoch hinaus zu einer weiteren Runde vor der eigenen Haustür...

Von Fürth aus ging es oberhalb vom Ortsteil Fahrenbach vorbei an der Jägerrast und in den Wald, dort gleich rechts ab in Richtung des Rimbacher Wanderparkplatzes an der Tränke und bei der ersten Gelegenheit links ab den Hang hinauf. Weiter immer wieder mal rechts, mal links ab, stets abseits jedweder Markierung und teils steil bergauf, bis hinauf auf den Fahrenbacher Kopf gegenüber der Tromm bis zum Brandschneiderskreuz. Von dort scharf links ab den Stichweg ein kurzes Stück hinunter, wieder der Nase nach rechts ab auf einen schmalen Pfad und nordöstlich weiter im Hang hinüber zum Wagenberg und von dort mit dem gefühlt an jeder Ecke präsenten Fürther Rundweg F11 in flottem Schritt hinunter nach Steinbach und zurück nach Fürth. 

14 flotte Kilometer und nicht ganz drei Stunden, über 400 Hm jeweils auf und ab, oben kalter Wind und ein paar Reste vom Schnee, der zwei Tage zuvor gefallen ist. 

...bevor mir die Decke auf den Kopf fällt - nix wie raus!

 

9.1.21 - zwei Spuren im Schnee

Nachdem es ergiebig geschneit hatte, hielt es mich an diesem sonnig kalten Tag natürlich nicht zu Hause!

Wie schon oft, auch dieses Mal wieder zweimal ums Eck und durch die Felder vor der Haustür hinauf zum Wald und der Nase nach immer weiter auf und ab im Hang des Fahrenbacher Kopfes und des Wagenberges. 

Blauer Himmel, eine dichte Schneedecke, weiße Wolken... ein Wintertag wie bestellt! 

Gut drei Stunden unterwegs, die Lungen durchgelüftet, ordentlich marschiert und jeden Moment genossen - eine Wohltat für Leib und Seele in diesen Zeiten!

 

 

13.02.21 - nochmal im Schnee unterwegs

Der beständige Schnee hat uns nochmal zur einer Wintertour gelockt, sodass wir in herrlichem Sonnenschein und klirrender Kälte aufgebrochen sind und gut drei Stunden durch die weiße Welt im Odenwald gestapft sind. Rote Backen und wunderbarer Glitzer haben uns begleitet - eine Runde bei ca. -10°C mal wieder oberhalb von Fürth im Weschnitztal... 

 

21.02.21 - schon ist der Frühling ausgebrochen

Unglaublich, aber wahr! Gerade mal eine Woche später sind wir unterwegs bei Temperaturen von fast +20°C... Ganz am nördlichen Rand des Odenwaldes, einmal rund um Klein-Umstadt über die Feldwege und durch eine kleine Weinlage... inklusive kleiner Pause im Sonnenschein. Auch hier gab es rote Nasen, allerdings nicht von der Kälte, sondern fast schon ein bisschen Sonnenbrand *lol*

Auch hier waren wir gut drei Stunden ganz entspannt unterwegs. 

 

27.02.21 - endlich wieder in der Pfalz!!!

Endlich ging es wieder in die Pfalz - seit August letzten Jahres das erste Mal wieder!!! Nachdem wir im Februar tiefsten Winter und gefühlt schon richtigen Frühling erlebt haben, gab es zwar schönstes Wanderwetter, bei jedoch wieder deutlich abgekühlten Temperaturen - dennoch: Nix wie raus!

Gestartet sind wir unter strahlend blauem Himmel in Leinsweiler, auf dem zu jeder Jahreszeit schönen Cramerpfad ging es zunächst in Richtung Annweiler und kurz vor der Burgen-Dreifaltigkeit - Trifels, Anebos und Münz - bestiegen wir die Burg Scharfenberg (Münz), bevor diese für umfassende Sanierungsarbeiten längere Zeit geschlossen wird. Das Tolle an der Münz ist, dass man direkt nach dem Aufstieg einen herrlichen Blick auf den Trifels hat, der zum Greifen nah erscheint. Da oben war viel los, sodass wir uns rasch auf den Abstieg zur Ahlmühle machten, indem wir einem schmalen Serpentinenpfad folgten, der uns direkt zur Schutzhütte brachte. Von dort querten wir nach einer ersten Rast hinüber zum Hexentanzplatz/Förläcker und stiegen die steile Serpentine  zum Föhrlenberg hinauf. Oben am Gleitschirmflieger-Startplatz blies ein kräftiger eisiger Wind, dennoch blieben wir ein Weilchen stehen und schauten den Startvorbereitungen zu, bevor wir uns über den Föhrlenberggipfel auf den Weg zum Slevogtfelsen machten. Wie alle schönen Aussichtspunkte in diesen Zeiten, war auch dieser schon besetzt, also weiter und wieder hinunter zur Ahlmühle und rechts ab zum Zollstock. Mittlerweile war es schon Nachmittag und trotz der guten Bewegung und Sonnenschein waren wir vom eisigen Wind durchgefroren, sodass wir nach einer letzten kurzen Rast mit warmem Tee den direkten Weg wieder zum Hexentanzplatz und hinunter zum Slevogthof  und nach Leinsweiler nahmen. Den Hohenberg mit seinem außergewöhnlichen Turm und Neu-Kastel, die eigentlich noch geplant waren, heben wir uns auf für einen der nächsten Ausflüge in die Pfalz, dann sicherlich schon bei frühlingshafteren Temperaturen ;-)

Es hat gut getan, endlich wieder Pfälzer Boden unter den Füßen zu haben. Die weichen Waldwege und schmalen Bergpfade hier sind schon einmalig! Wir waren gut viereinhalb Stunden für rund 20 km unterwegs inkl. kleiner Umwege, weil man unter blauem Himmel als Hans-guck-in-die-Luft gerne mal eine Abzweigung übersieht *lol*... Macht ja nix - Hauptsache draußen und unterwegs!!!

 

12.03.21: von Annweiler nach Albersweiler

Was für eine Tour! 38 km mit Björn Stopp aus der Facebook-Wandergruppe Pfälzerwald im Halbkreis um den Trifels inkl. Sonnenaufgang - mega!

Start um halb sechs in Annweiler - hinauf auf den Krappenfels zum Sonnenaufgang - weiter zum Sommerfels, um nochmal die Sonne zu begrüßen - hinüber zur Jungpfalzhütte - über den Kehrenkopf - quer durch hinunter nach Eußerthal - wieder hinauf zum Walterskopf - am Schwörstein vorbei - auf die Ramburg - hinüber zur frisch restaurierten Meistersel - vorbei an Neu-Scharfeneck, wo noch gebaut wird - weiter über den Zimmerplatz - hinauf zum grandiosen Orensfelsen - mit herrlichen Weitblicken hinunter zum Kiesbuckel - gegen vier am Nachmittag angekommen in Albersweiler.

Wir hatten einfach alles: steile Anstiege, bewegende Momente mit der aufgehenden Sonne, stürmische Winde, eiskalte Finger, Regen und Graupelschauer, wärmende Sonnenstrahlen, weite Blicke über den Wasgau und die Rheinebene bis hinüber zum Schwarzwald... und die gute Erfahrung eines gemeinsamen Weges, wenn die Schrittlänge stimmt. Das war ein guter Tag - freue mich schon auf eine nächste gemeinsame große Tour.

 

 

 

 26.03.2021: Von Annweiler zum Rehberg und Hohenberg

Ein perfekter Wandertag! Auf Grund der Vorhersage sind wir schon am Freitag losgezogen und hatten richtig Glück.
Los ging es bei milden Temperaturen am Kurpark von Annweiler, zunächst auf dem Richard-Löwenherz-Weg zum Rehberg mit der gefassten Quelle und dem hübschen Türmchen. Von dort oben genossen wir den herrlichen 360°-Blick inkl. Trifels-Panorama mit der Burgen-Dreifaltigkeit. Nach einem ersten Sonnenbad ging es wieder bergab und mit dem grünen Dreieck weiter über Windhof, Ahlmühle und Zollstock. Von dort wanderten wir mit der Armbanduhr hinauf auf den Hohenberg mit seinem interessanten Turm. Nach dem sportlichen Anstieg gönnten wir uns auch hier eine ausgiebige Pause in der Sonne und ohne den sonst hier üblichen Wind, sodass wir am liebsten sitzen geblieben wären. Aber da wir noch ein drittes Ziel vor uns hatten, machten wir uns auf und stiegen am Baure-Brünnel vorbei wieder ab und mit der blau-weißen Markierung kamen wir über Zollstock und wieder mit der Armbanduhr retour zur Ahlmühle und hinüber zu den Felsen zwischen Münz und Anebos. Natürlich nahmen wir die mit und hatten dem Zeichen der Pfälzer Hüttentour folgend von dort oben nochmal einen Premiumblick zum Trifels. Die Markierung des Weinsteigs brachte uns auf einem angenehmen Spazierweg dann gemächlich abwärts und zurück zum Kurpark von Annweiler.
Der sonnig-warme Frühlingstag, fast durchgängig Waldwege und schmale Pfade, weite Blicke und Vogelgezwitscher - es waren entspannte 20 km mit rund 800 hm, ein Wandertag zum Genießen!
 
 
 
09.04.2021: Naturschutzgebiet Kühkopf am Rhein 

Zur Abwechslung mal im Flachland unterwegs - eine sonnige Runde durch das Naturschutzgebiet Kühkopf.

Vom Naturparkplatz Stockstadt am Rhein ging es am Altrhein entlang hinüber zum Strom, ein Stück am Rhein hin mit einer Pause am Strand und gegenüber von Guntersblum im Bogen am anderen Altrheinarm zurück nach Stockstadt. 15 km ohne Anstrengung durch frisches Grün und urwüchsigen Auwald, begleitet vom Aroma des Bärlauch, der kurz vor der Blüte steht. Bisher war ich da nur mit dem Fahrrad unterwegs, aber zu Fuß sieht man doch ein bisschen mehr - so konnten wir einen Fuchs in aller Ruhe beim Umherstreifen beobachten, ein seltenes Erlebnis!

 

17.04.2021: Halb ums Weschnitztal 

Heute mal wieder eine Solotour oberhalb des Weschnitztals! Mit dem Bähnchen ging es nach Reisen, einem Ortsteil von Birkenau, und erst mal durchs Dorf hoch und weiter quer durch Nieder-Liebersbach, um die Zivilisation hinter mir zu lassen. Durch Streuobstwiesen führte mein Weg weiter bergauf und in den Wald, wo ich dann dem von Weinheim kommenden Höhenweg folgte, vorbei am Waldner-Turm mit seinem spektakulären Fernblick über die Rheinebene bis zum Donnersberg und auf der anderen Seite auf den Odenwald, bis ich nach knapp der Hälfte der Strecke die Juhöhe erreichte. Weiter ging es entlang der Frauenhecke, durch Kreiswald mit seinem bekannten Gestüt und von dem Höhenzug durch Streuobstwiesen wieder hinunter nach Rimbach. Auch hier quer durch und über den Wolfsberg wieder zurück in heimische Gefilde, sodass meine Füße den restlichen Weg am Waldrand entlang zum Trommhäusel und hinunter nach Steinbach und Fürth von alleine fanden. 

23 km in gut 4,5 Stunden, durchgängig im kalten Wind, aber die meiste Zeit auch im Sonnenschein und erst ganz zum Schluss zog es richtig grau zu, aber da war ich auch schon zu Hause angekommen. 

Eigentlich eine landschaftlich reizvolle Tour mit herrlichen Weitblicken über das Weschnitztal und auch die Rheinebene, leider jedoch mit viel Asphalt und sogar noch auf einem schmalen Waldpfad knochenharter Grund mit Schotter, wie leider auf fast allen Wegen im Odenwald, der zudem in dieser Gegend sehr dicht besiedelt ist. Trotzdem - nix wie raus, vor allem in Zeiten wie diesen!

 

23.04.2021: Einmal um die Lindemannsruhe

Von der Lindemannsruhe oberhalb von Bad Dürkheim folgten wir zunächst dem schönen Ganerbenweg, vorbei am Krummholz Stuhl und weiter zur pittoresken Laura-Hütte, die wie ein kleines Tempelchen anmutet und von der sich ein schmaler weiter Blick auf die Pfalz bietet. Weiter ging es zum Forsthaus in der Weilach und zum Schlagbaum, wo wir ganz entspannt eine ausgiebige Rast in der Sonne genossen. Beim Schlagbaum ließen wir uns etwas verwirren von der Vielzahl der Wege und zogen zwar mit dem richtigen Wegezeichen, jedoch in der falschen Richtung weiter. Macht nix, bei frühlingshaften Temperaturen und bester Wanderlaune ging es zurück zum Schlagbaum und korrekt weiter, kurz entschlossen haben wir aber ein bisschen umdisponiert. Da wir endlich-endlich mal wieder einkehren wollten, wenn auch nur to go, ging es statt hinunter zur Isenach und dann hinauf zum Rahnfels kurzerhand hinüber zum Heidenfels. Dort gönnten wir uns ein weiteres Sonnenbad, genau gegenüber der grandiosen Hardenburg, die zwischen den Bäumen gerade so auszumachen war. Dann ging es gemütlich zurück zur Lindemannsruhe, die wir dann auch großzügig vor dem frühen Ende der Öffnungszeit erreichten. Wie gut der Saumagen auf die Hand und hinterher der frisch gebackene Kuchen geschmeckt haben, könnt ihr euch kaum vorstellen! Auf der Heimfahrt dann noch das große Panorama der Vorderpfalz - was will man mehr? Dieses Mal nur eine kurze Runde von 17 km in 3,5 Stunden ohne spektakuläre Anstiege, aber dennoch eine herrliche Wanderung über schöne Waldwege, mit Sonne satt und einer Einkehr, wie wir sie lange vermisst haben.

 

 

30.04.2021: Zu den Felsen zwischen Annweiler und Hauenstein 

Der Start war erneut in Annweiler, los ging es durch die malerische Altstadt und hinauf in den Wald. Vor uns lagen herzhafte bis sehr knackige Anstiege, eine Reihe bekannter Felsmassive und weite Blicke über den Wasgau, der zwar dieses Mal nicht von der Sonne verwöhnt, sondern recht eintönig grau war, aber wie stets einen Anblick bot, der Ruhe und Gelassenheit finden lässt und der Seele einfach gut tut. 

Ich will nicht lange rumreden – hier die Strecke: Annweiler, Heimelstein, Wernersberg, Wachtfelsen, Kaisermühle, Runder Hut, Geiersteine, Mausfels, Hornstein, Lug mit Rast beim wunderbaren Dorflädchen – von einer tüchtigen Frau liebevoll geführt, Nesselbergfelsen, Hühnerstein, Weimersborn, Dörreinfelsen, Kahler Felsen, Kreuzfelsen, durch die Hauensteiner Streuobstwiesen, der „Anstieg des Todes“ *lol* auf einer Etappe des Waldläufer Marathons hinauf auf den Rauhberg – es war jeden Schweißtropfen wert! – und letztlich hinunter nach Wilgartswiesen, um mit dem Bähnchen zurück nach Annweiler zu kommen.    

Ich habe endlich mal mein „Pflichtprogramm“ als Pfalzwanderin erfüllt *lol* – und ging erneut eine klasse Tour mit einem sehr ortskundigen Mitglied der Facebook-Gruppe Wandern im Pfälzerwald – 30 teils fordernde Kilometer und rund 1000 hm – freue mich schon auf das nächste Mal!

 

 08.05.2021: Der Rimbach-Steig

 Bei durchwachsener Wetterlage haben wir uns auf den Rimbach-Steig begeben, der mit seinen durchaus sportlichen Anstiegen abwechslungsreiche Felsen und weite Blicke zu bieten hat. Auf überwiegend schmalen Waldpfaden ging es von Darstein aus auf den Immersberg, zum Häuselstein und Hockerstein mit seinem kurzen versicherten Zuweg, weiter auf den imposanten Nesselberg und auf dem Weg Richtung Hühnerstein kamen wir auch noch an der Höhle von Bär Bruno vorbei... der war leider schon wieder nicht zu Hause... auf der letzten Etappe kehrten wir bei der schön gelegenen Wasgau-Hütte ein und gönnten uns einen Saumagen-Burger, den wir uns mit Wohlbehagen schmecken ließen - hatten wir doch auf einen Hüttenbesuch mit Saumagen schon über ein Jahr verzichten müssen *lol* 

Insgesamt ein letztlich entspannter erholsamer Tag, wie wir ihn lange nicht mehr erlebt haben - hoffentlich bald wieder!

 https://www.pfalz.de/de/route/rimbach-steig

  

14.05.2021: Der Weitblickweg im Modautal

 Dieses Mal ging es wieder in den Odenwald, und zwar rund um das Modautal. Gleich vorweg – der Name der Tour hält, was er verspricht!

 Gestartet sind wir in der Nähe von Brandau und folgten der Markierung M2, allerdings gegen den Uhrzeigersinn, also nicht der offiziellen Wegbeschreibung nach. Vorbei an Webern und Klein-Bieberau ging es durch eine liebliche Landschaft mit Weidewirtschaft, abwechselnd durch Wald und offene Flächen und später auch am streckenweise durchaus romantischen Bachlauf der Modau entlang, auf die Neutscher Höhe mit ihren Windrädern und zum Sieben-Türme-Blick, einer Schutzhütte oberhalb Hoxhohl. Wie versprochen eröffneten sich allenthalben weite Blicke über die Höhen des Odenwaldes und darüber hinaus sogar in Richtung Spessart, Taunus und Rheinhessen.

 Bei durchwachsenem Wetter mit sonnigen Abschnitten legten wir gut 20 km zurück, die Höhenmeter waren dabei jedoch sparsam verteilt. Die Wege hatten alles zu bieten, was man beim Wandern braucht und auch wieder nicht... Weiche Waldpfade wechselten sich ab mit reichlich Schotterstrecken und asphaltierten Abschnitten, sodass die 20 km dann doch genug waren. Dennoch erlebten wir einen schönen Tag und wie immer – Hauptsache draußen!

 

 

21.05.2021: Folge dem Scharbock – eine kleine Runde um die Tromm.

 Trotz stürmisch-grauem Wetter habe ich mich spontan zu einer kleinen Runde auf der Ostseite der Tromm entschlossen.

Da auch dieses Jahr keine Maifeier möglich war, hat der Scharbacher Chor eine zeitlich begrenzte Maiwanderung (01.-31.05.21) mit Gewinnspiel (!) auf die Beine gestellt, an der jede*r teilnehmen kann.

 Los ging es in Ober-Scharbach, einem Ortsteil von Grasellenbach, immer dem goldenen Scharbock folgend, erst mal hinauf auf die Tromm, längs über den Trommrücken, durch die Dörfchen am Osthang und zurück nach Ober-Scharbach. Vielfach bestens markiert bietet sich diese Tour auch für ortsfremde Wandersleute an und zeigt den Odenwald von einer landschaftlich sehr schönen Seite.

 Im Gegensatz zur Westseite der Tromm, die zum Weschnitztal hin stark von Forstwirtschaft geprägt ist, wandert man hier durch schöne alte Mischwaldbestände und offene Wiesentäler, die durchaus Park-Charakter haben.

Die 12 km lange Tour führt mit einigen kurzen Anstiegen leider oft über asphaltierte Wege, aber auch über Pfade mit weichem Waldboden und vorbei an einigen interessanten Punkten wie einem kleinen Felsenmeer und einem alten Grenzwall sowie weiten Blicken nach Westen und Osten.

 Da hat sich der Scharbacher Chor viel Mühe gegeben und ein schönes Wanderangebot bereitet! Eigentlich schade, dass die Markierungen wohl zum 31. Mai wieder abgeräumt werden.

 ...und ja, ich bin der Aufforderung nachgekommen, im Wald laut zu singen – hat Spaß gemacht!

 

28.05.2021:  Zu den Felsen um Rinnthal und Spirkelbach

Auf zu einer weiteren Tour zu den Felsen im Wasgau!

Vom Bahnhalt Rinnthal ging es mit dem roten Punkt gleich mal ordentlich hoch zum Buchholzfelsen, von wo sich zunächst noch unter grauen Wolken ein prächtiger Blick auf unsere Burgendreifaltigkeit bot. Auf dem Weg hinunter zum idyllischen Schafwoogweiher auf dem Spirkelbacher Höhenweg kam allmählich die Sonne immer öfter durch und an den zahlreichen Felstürmen am Weg waren auch schon einige Kletterer zugange. Der Schafwoogweiher ist übrigens ein hübscher Platz für eine Rast! Weiter ging es wieder hinauf, der Spirkelbacher Höllenbergtour folgend, und zum kleinen und großen Ferkelstein, hinüber zum Klingelkopf, gut versteckt im Wald, und den steilen Serpentinenweg ohne Markierung rechts hinunter an den Ortsrand von Spirkelbach. Nun mit dem Zeichen der Spirkelbacher Raubergtour durchquerten wir ein herrliches Wiesengelände, umgingen das Dörfchen und machten uns auf den sportlichen Anstieg zum kleinen Rauhberg. Da wir zunächst den Felsen für uns alleine hatten, konnten wir die Ausblicke in aller Ruhe ungestört auf uns wirken lassen – immer wieder ein Erlebnis! Nun ging es wieder hinunter nach Spirkelbach, zurück zur Markierung Spirkelbacher Höhenweg, ein Stück auf dem Radweg entlang und hinauf zur Prälatenkammer mit ihrem schmalen Zustieg. Leider war der Prälat nicht zu Hause... vermutlich besuchte er gerade Bruno den Bären in seiner Höhle in der Nähe vom Hühnerstein... Wenn man dem Weg von der Prälatenkammer zur Hütte Alte Rödern auf den Höhenweg hinauf folgt, kann man ganz schön staunen, wie groß dieser Felsen insgesamt ist! Ab der Schutzhütte folgten wir dem Weg=Höhenweg über den Kamm des Rindsbergs weiter zum Wackelstein, von wo sich nun unter gänzlich blauem Himmel ein herrlicher Ausblick bot, der über den Wasgau bis zu der blauen Linie der rechtsrheinischen Berge reichte. Dem Höhenweg weiter nach und wieder hinunter nach Rinnthal war dann die Schlussetappe unserer rund 25 km langen Tour mit ca. 950 hm.

Es war wieder mal ein herrlicher Wandertag im Felsenland!

 

 

26. Juni 2021: Auf nach Klingenmünster!

 

Los ging es am Samstag früh an der Pfalzklinik, der Armbanduhr (schwarzer Punkt auf weißem Feld) folgend und erst mal hinauf zur Madenburg, die leider noch geschlossen war, sodass wir von dort keine Aussicht auf die Pfalz hatten. Weiter ging es links ab auf dem Cramer-Pfad in Richtung Windhof, kurz davor ohne Markierung links ab zur Hütte am Hohen Markstein und dort rechts weiter - leider auf Schotter - bis zum Richard-Löwenherz-Weg und mit diesem rechts hinauf zum Rehbergturm und zur Rehbergquelle mit ihrem schönen Picknick-Platz. Wieder zurück zur Hütte am Hohen Markstein und an der dortigen Wegspinne geradeaus ohne Markierung bis zu einem kleinen Schild, das rechts ab zum Kleinen Hahnstein weist. Die steile Serpentine hinauf zu diesem versteckten kleinen Felsen, der problemlos umrundet werden kann, aber nur wenig Aussicht bietet, da er ziemlich zugewachsen ist. Zurück auf den Weg o.M. und eine Weile bergab, bis das gelb-grüne Zeichen quert, diesem links ab folgend bis nach Waldhambach und dort am Brunnen mit dem weißen Dreieck rechts und über die B48, dann wieder bergauf. Nahe dem RP 6813-493 links ab mit weiß-blau und nach einer Weile rechts o.M. auf den Treutelskopf mit Martinsturm, der nach nicht allzu vielen Stufen einen schönen Blick auf die Madenburg bietet, und kurzerhand einem steilen MTB-Trail folgend zurück zum markierten Weg, der bald darauf auf den Quellenweg (blaues Q) trifft. Diesem nach links folgend zur romantisch gelegenen Martha-Quelle und weiter bis zur Burgschänke Landeck. Nach einer - endlich wieder möglichen - Einkehr in der Burgschänke ging es dann mit der Armbanduhr wieder zurück zur Pfalzklinik.

 

Zwei Türme, zwei Quellen und ein wenig bekannter Felsen, leckerer Flammkuchen auf der Terrasse der Landeck mit prächtiger Aussicht auf die Pfalz und das alles bei bestem Sommerwetter - ein Wandertag wie wir uns nicht besser wünschen konnten! Ca. 25 km und ca. 850 hm.

 

 

 

 

 

 

 

 

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