Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

2007 bis 2017 - 10 Jahre Frauenwandern

 


 

Januar 2017: Schneespaziergang aus der Juhöhe

 

Treffpunkt war die Juhöhe bei Heppenheim - geplant war eine erste Runde zum Einlaufen nach der Weihnachtspause.

Bei sonnigem Wetter ging es im Schnee über alle lokalen Rundwege, die sich hier bieten. Eine nette kleine Wanderung mit sanftem Auf und Ab und einigen weiten Blicken über den Odenwald.

Gut 11 km legten wir zurück und genossen ein paar Stunden draußen an diesem schönen Wintertag.

Nun wird es aber bald Zeit für "größere Taten"...!

 

 

Februar 2017: Über die Hohe Straße nach Erbach

 

Am Marbach-Stausee zwischen Beerfelden und Erbach im Odenwald ging es kurz nach elf Uhr los und gleich eine Weile stetig aufwärts zwischen Mossautal und Mümlingtal. Bei mildem Sonnenschein und frischem Wind führte unsere Route erst an den 5 großen Windrädern im Kohlwald entlang, dann vorbei an dem kleinen Weiler Elsbach und auf die Hohe Straße, die uns weite Fernblicke unter sanft blauem Himmel bescherte. Bei der Mossauer Höhe bogen wir ab, durchquerten den Weiler Rossbach und wanderten nun wieder im Wald am Wildgehege Brudergrund entlang hinunter nach Erbach.

Im hübschen Café im Schlossgarten gönnten wir uns eine kleine Pause vom stetigen Wind, bevor wir uns auf den Rückweg machten und zum Marbach-See zurückkehrten, wo wir gegen halb fünf ankamen.

Dieses Mal waren wir wieder flott unterwegs und legten gute 22 km in nicht ganz fünf Stunden zurück.

 

 

März 2017: Vom Saupferch zum Sauhäuschen

 

Treffpunkt war der Saupferch im Isenachtal unterhalb des Drachenfels. Los ging es unter zartblauem Himmel zunächst zum Friedrichsbrunnen, dann zum Schafunter, vorbei an Ruheforst und Diebskeller durch den Sausenheimer Wald und zum Sauhäuschen. Dort ließ es sich im mittlerweile schon recht warmen Sonnenschein angenehm rasten, bevor es über den Kieskautberg und hinunter zum Isenachweiher ging. Von dort war es nicht mehr weit und wir waren wieder am Saupferch angelangt, wo man sich nach diesen gut 23 km die Abschlusseinkehr auf jeden Fall verdient hat.

Wir erlebten einen Frühlingstag, wie man ihn sich nicht schöner wünschen kann! Durchweg Sonne und blauer Himmel, zwar streckenweise ordentlich frischer Wind, jedoch im Ganzen angenehme Wandertemperaturen. Die Wege fast ausschließlich auf Waldboden, mit einem Abstieg über eine schmalen weichen Waldpfad, der richtig Freude aufkommen ließ!

 

April 2017: Erst verschoben, dann spontan umdisponiert...

 

Das Wetter, die Gesundheit... Die April-Tour wurde um eine Woche verschoben auf den ersten Mai-Samstag und spontan vom Pfälzerwald in den Odenwald verlegt!

Zu zweit sind wir am Felsenmeer bei Reichenbach im Lautertal gestartet, gleich steil hinauf bis zum Ohly-Turm und dann bequem auf der Höhe in Richtung Bergstraße. Den mit 517 m Höhe dort alles überragenden Melibokus haben wir also von Osten her erwandert - der zweite kräftige Anstieg dieser Tour.

Leider findet sich oben eine kleine Plattform, die zwar eine tolle Aussicht über die Rheinebene zu bieten hat, jedoch nur Sitzplätze für die zahlenden Gäste eines kleinen Kiosks... Gut, dass es am Weg immer wieder mal eine schön gelegene Bank gibt!

Ein gutes Stück bergab und südlich in Richtung Auerbacher Schloss führte unser Weg nun, wo die Vielzahl der Markierungen für die örtlichen und Weit-Wanderwege leicht für Ver(w)irrung sorgen kann ;-) Aber schnell waren wir wieder in der geplanten Richtung unterwegs, um bei Hochstädten durch den Mühlgrund und erneut aufwärts zum Fürstenlager zu wandern. Weiter ging es zum Selterswasserhäusel und zur Einkehr im romantisch gelegenen Wirtshaus auf dem Borstein.

Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns auf die letzte Etappe unserer Tour, die uns mit einigen Schlenkern wieder zurück zum Felsenmeer führte.

Dieses Mal sind wir bei strahlend blauem Himmel aufgebrochen, im Laufe des Tages hat es sich dann zwar zugezogen, aber wir blieben trocken - zumindest von oben her...

Wald und Feld leuchteten in frischestem Grün, eine Wohltat für die Augen.

Interessante Entdeckung in der Nähe des Selteswasserhäusels: Das vor wenigen Jahren errichtete Friedensmal Jerusalem an einem landschaftlich herrlich gelegenen Platz, der mit seiner Abgeschiedenheit fast schon meditativen Charakter hat und in seiner Stille zu innerer Einkehr Gelegenheit bietet. 

Unsere 23 km-Wanderung war stellenweise recht sportlich und auf den überwiegend gut befestigten Wegen ist so mancher Schweißtropfen geflossen ;-)

 

 

Juli 2017: Vom Helmbachweiher zum Taubensuhl

Endlich ging es wieder mal in den Pfälzerwald! Treffpunkt war der verträumt gelegene Helmbachweiher in der Nähe von Elmstein. Hier begann gleich der lang gezogene Anstieg dieser Tour, der uns durch den stillen sommerlichen Wald bis auf über 500 m Höhe und zur Schutzhütte Am Lärchengarten führte.

Kleines Highlight im Moos am Wegesrand: eine junge Ringelnatter - eine sehr seltene Begegnung!

Weiter ging es auf der "Hochstraße", der wir bis zum Forsthaus Taubensuhl folgten. Hier kehrten wir nicht zum ersten Mal ein zu einer ausgiebigen Pause, denn mittlerweile waren wir schon ein paar Stunden unterwegs und ordentlich ins Schwitzen gekommen.

Von hier aus ging es dann "nur noch abwärts" ;-)

Unsere weitere Route zog sich durch das Stille Tal hinunter und vorbei an der Hornesselwiese wieder zurück zum Helmbachweiher.

Insgesamt waren wir ein weiteres Mal über etwas mehr als 24 km flott unterwegs und erlebten einmal mehr einen herrlichen Sommertag. Unsere Wege führten uns zum Teil über weiche schmale Wurzelpfade und fast ausschließlich durch dichten Wald.

 

So lag nun eine weitere wunderbare Runde im Pfälzerwald hinter uns und wie schon so oft wurden wir vom Wetter verwöhnt! Das macht natürlich schon Vorfreude auf die nächste Wanderung, die uns sozusagen als Revivaltour auf die Pfade führt, mit denen im August 2007 alles begann!

 

August 2017: Rund um das Sensbachtal - wie vor zehn Jahren

Wir trafen uns im Odenwald am Reußenkreuz, wo sich nun der Kreis dieser zehn Jahre schließt.

Auf dem abwechslungsreichen Höhenweg ging es in Richtung Neckar bis kurz vor Salmshütte. Leider gibt es die schöne kleine Gartenwirtschaft dort nicht mehr, wo wir bei der ersten Tour 2007 den leckeren hausgemachten Kuchen gegessen haben... Also gab es oberhalb davon am Waldrand eine kleine Rast mit dem eigenen Proviant, bevor es runter nach Hebstahl und hinauf auf den westlichen Höhenzug über dem Sensbachtal ging.

Nachdem wir zuvor nicht nur durch Wald, sondern auch entlang von Wiesen und mit reichlich Sonnenblumen gesäumten Maisfeldern gewandert waren, führte unser Weg nun durchgängig im Wald entlang, vorbei am hoch gelegenen Friedhof und wieder zurück zum Reußenkreuz.

Wie auch vor zehn Jahren schon - und seitdem sehr oft! - verwöhnte uns das Wetter und unsere Tour brachte uns im Sonnenschein eines spätsommerlichen Tages mit nicht ganz 20 km und nur einem längeren Anstieg über die Höhen rund um das Sensbachtal.

Und wie schon öfter in der letzten Zeit, verplauderten wir die Schlusseinkehr mit Erinnerungen an die ein oder andere Tour, die durch besondere Erlebnisse geglänzt hatte ;-)

Und keine Bange - wir wandern weiter - in die hoffentlich nächsten zehn Jahre ;-)

 

 

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?